Mac OSX 10.15

Catalina - 32 Bit sagt Tschüß

Wenn Apple etwas neues einführt, ist dies meist ziemlich konsequent. Wir erinnern uns noch gern, als einst USB eingeführt wurde und die alte, serielle Schnittstelle plötzlich in keinem Rechner mehr zu finden war. Ein Aufschrei ging durch die Branche, doch schon wenige Zeit später vermissten die meisten Benutzer die alte, in die Jahre gekommene Schnittstelle nicht mehr. Beim Umstieg auf OS X von OS 9 war es ähnlich, wobei dort das alte OS 9 System zumindest in einer virtuellen Umgebung ein ganzes Weilchen noch weiter laufen durfte. Das hätte sich manch einer sicher auch für Catalina gewünscht, denn hier ist es für manch einen auch finanziell ziemlich schmerzhaft. Alle Grafiker, die bei Adobe die CS 6 Suite gekauft haben, müssen sich unter Catalina von dieser verabschieden und auf das Adobe Abo Modell umsteigen, sofern sie mit Adobe Produkten weiter arbeiten wollen. Oder sie steigen um auf Affinity Produkte wie Affinity Photo (Photoshop Equivalent), Affinity Designer (Illustrator Equivalent) oder Affinity Publisher (Indesign Equivalent). Das geht zwar mit etwas Willen ganz gut, scheitert aber spätestens dort, wo ein Austausch offener Dateien gefordert ist, also wo Indesign oder Illustrator Dateien weiter verarbeitet und editiert werden müssen. Bei vieler anderer Software ist der Umstieg leichter zu verschmerzen. Für Office 2011 gibt es mit Office 2016 oder 2019 bereits seit längerem 64 Bit fähige Versionen, die sowohl zu kaufen als auch zu mieten sind zu einem fairen Preis. Das Abo Modell scheint sich nicht überall durchzusetzen auch wenn es für den ein oder anderen manchmal sogar nützlich ist.

MacPro 2019

Lange und sehnlichst von den Profi Nutzern erwartet, ist auch der neue, wieder modular aufgebaute MacPro gewesen. Und er übertrifft alle Erwartungen, sowohl was Performance als auch Service und Upgradefreundlichkeit angeht. Leider trifft das auch für den Preis zu. Das Basismodell startet schon mit satten 6.499,-€ in den Markt. Aber dafür ist damit zu rechnen, das man dieses Flaggschiff Apples auch wieder für 10 Jahre lang nutzen werden kann. Selbst der Prozessor lässt sich tauschen, RAM und Festplatten sogar Kinderleicht. Apple kommt hier auch den vielfach geäußerten und in unseren Augen auch berechtigten Kritiken der Umweltfreundlichkeit und Reparaturfähigkeit nach. Wir hoffen sehr, das sich dies bald auch bei allen anderen Apple Produkten wiederfinden wird. Wegwerfprodukte produzieren kann jeder, Modular mitwachsende Systeme produzieren hingegen nur wenige.

Was ist neu in Catalina?

Das nur noch Programme, die mit 64 Bit programmiert wurden laufen und alle alte, 32 Bit Software nicht mehr startet, hatten wir bereits eingangs erwähnt. Augenscheinlich ist auch, das sich iOS und Mac OS immer mehr angleichen. Das es seit neuestem auch ein iPad OS gibt, haben viele meist gar nicht bemerkt, da sich die Systeme optisch weiterhin gleichen und nur im Funktionsumfang unterscheiden. Apple weicht die von iOS stellenweise recht rigorosen Restriktionen was externe Hardware ud Dateisystem angeht hier immer mehr auf. Selbst Bluetooth Mäuse lassen sich jetzt mit dem iPad koppeln oder das iPad via so genanntem „Sidecar“ als externes Display am Mac verwenden (neueren Modellen vorbehalten). Für Catalina bedeutet der Angleich an iOS z.B., das in den Systemeinstellungen jetzt auch die Apple ID omnipresent oben über allen anderen Einstellungen steht.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Und wer sich nicht anmelden will, muss den roten Punkt dauerhaft ertragen, der immer mahnt, noch etwas unerledigt gelassen zu haben.

Das ist nicht schön. Auch wenn die iCloud vielen angenehme Vorteile bietet, mag nicht jeder seine Daten dort ablegen oder darf es sogar nicht, aus Datenschutzgründen. Beispiel gefällig? Kürzlich hatten wir eine Psychotherapeutin als Kundin, deren gesamte Kundendaten inkl. Sitzungsaufzeichnungen etc. in der iCloud gelandet waren, da ihr gesamter Dokumenten und Schreibtisch Ordner beim aktivieren der iCloud dorthin upgeloaded wurde. Das war wieder guten Wissens geschehen und hätte niemals passieren dürfen. Hier wäre es schön, wenn Apple nachbessern würde und mehr berücksichtigen könnte, das im beruflichen Umfeld Cloud Dienste nicht immer gewünscht oder erlaubt sind.

Denn ansonsten nimmt es Apple mit dem Datenschutz wirklich Ernst, was sehr löblich ist. So kann nun nicht nur für Kamera, Mikrofon oder Dateien und Ordnern eine Freigabe erteilt werden, sondern auch Programmen, die die Tastatur überwachen möchten.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Das führt leider zu extrem vielen Abfragen des Systems, die die meisten Nutzer eher überfordern als das sie helfen. Auch hier sollte Apple noch mal nachbessern.

Ein lange fälliger Schritt war das aufsplitten von iTunes. iTunes war mal dafür gedacht, Musik auf den iPod zu bringen, als dieser auf den Markt kam. Es folgte der iTunes Store, Apps konnten installiert und synchronisiert werden, gefolgt von Videos, Podcasts und Büchern. Am Ende war es einfach zu viel und so ist es jetzt gut und konsequent, dies endlich aufzulösen. Mit Catalina lassen sich iOS Geräte im Finder „betanken“ und synchronisieren und iTunes wird zur App „Musik“, „Podcasts“ und „TV“ aufgeteilt. Das läuft noch nicht ganz rund, aber das kommt schon noch denken wir.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Auch neu ist die Applikation „Wo ist?“, mit der man bei angemeldeter Apple ID nicht nur nach Freunden und seinen iOS Geräten suchen kann, sondern in naher Zukunft sicher auch nach verlegten EarPods oder anderen mittels Nachstreckenfunk verbundenen Bluetooth Geräten. Inwieweit man diese Daten der iCloud anvertrauen möchte muss jeder selber entscheiden.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Die nun über den Finder synchronisierten iOS Geräte legen ihre beim Backup erzeugten Daten immer noch am selben, lokalen Ort ab wie zuvor iTunes. Das ist gut zu wissen, so kann man diese manuell auslagern, denn so ein Backup kann, insbesondere bei mit zu wenig Speicher gekauften Geräten, das System schnell mal komplett zumüllen.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Was die Sicherheit angeht, so macht Apple jetzt das, was wir schon seit Jahren propagieren und wofür wir inzwischen oftmals belächelt wurden: es teil System und Daten in extra Partitionen auf. Das ist, dank AFPS, inzwischen auch viel einfacher geworden und verschwendet keinen Platz mehr. Eine Partition ist nunmehr nur noch ein Container auf einem Volume. Leider kommen viele Programme damit noch immer nicht einwandfrei klar, natürlich sowieso die, bei denen es beim Erstellungszeitpunkt dieses System noch nicht gab. Aber auch als System Administrator stolpert man, z.B. beim klonen von Systemen, immer wieder über Unzulänglichkeiten des Systems. Wie schon in anderen, vorherigen Artikeln erwähnt, ist es in unseren Augen aber langfristig trotzdem der richtige Weg.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Der Splittscreenmodus, der bisher nur auf dem iPad genutzt werden konnte, hat nun auch endlich den Weg auf den Mac gefunden. Wer die Maus über den grünen Punkt eines Fensters bewegt, bekommt diese Option angezeigt. Danke Apple, das ist angenehm einfach gelöst!

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Der DVD Player hatte sich ja schon unter Mojave aus dem Programme Ordner in die System Library versteckt, dort ist er zum Glück auch weiterhin zu finden. Wenige nutzen ihn noch, aber schön das es ihn doch noch gibt.

Mac OSX Mojave DVD Player - zu finden unter CoreServices

Bei den Dynamischen Schreibtisch Hintergründen ist mit ein Catalina ein zweiter Hintergrund hinzu gekommen. Catalina ist, wie zuletzt alle von Apple veröffentlichten OS X Systeme, auch ein Naturpark bzw. eine großartige Landschaft. In diesem Falle eine Insel vor der Küste Kaliforniens, etwas südwestlich von Los Angeles gelegen. Und es macht, wie schon bei Mojave, Spaß dem Wechsel der Tageszeiten und des wandernden Lichtes zuzusehen.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Etwas kritischere Töne müssen wir leider wieder bei der Serversoftware anschlagen, oder besser gesagt bei dem, was da noch von übrig geblieben ist.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

Zwar gibt es den neuen MacPro auch als Rack Variante für das Server Rack, doch wo bitte ist die Software dafür geblieben? Ok, vielleicht soll das neue MacPro Rack nur noch als Render Server dienen, um Video oder 3D Renderings durchzuführen. Aber speziell bei unseren Kunden besteht wirklich, wirklich Bedarf hier mal was neues zu bringen. Also mit den Funktionen, die die letzte „richtige“ Server Version OS X 10.6.8 noch hatte. Auch das Apple AFP (Apple FileSharing Protokoll) auf’s Abstellgleis schiebt, bedauern wir sehr. SMB leistet, speziell in Apple Umgebungen, weder von den Funktionen noch von der Performance das, was AFP konnte. Im Gegenteil, in Zeiten, da in gemischten Umgebungen Trojaner alle nur erdenklichen Laufwerke, die mit SMB freigegeben sind, verschlüsseln können, ist dies für uns ein „No Go“. Abgesehen davon, das die FileSharing Funktion aus der Server Software komplett entfernt wurde und nur noch unter den Freigabe Optionen in den Systemeinstellungen des Systems zu finden ist, funktioniert sie auch häufig nicht mehr sauber.

Mac OSX Catalina im AppStore - Apple Support Hamburg - System Support

So erlebt bei Kunden, die ihren Server von OS X 10.11 auf 10.15 upgegraded haben. Ein Zugriff per AFP war dann nicht mehr möglich, nur noch per SMB. Das ist inakzeptabel! Gerade kleine bis mittelständische Unternehmen brauchen hier wieder dringend eine Apple eigene Lösung, ohne auf Windows oder Linux Server ausweichen zu müssen. Wenn das Herzstück einer Firma mit einem anderen System läuft, gibt es Probleme und irgendwann stellt sich die Frage, ob die Arbeitsplätze nicht auch mit einem anderen System bestückt werden sollten. Bitte Apple, lass es nicht soweit kommen!

Und zum Schluss noch ein Kritikpunkt zur aktuellen Hardware. Der neue MacPro ist zwar das, was wir uns seit langem gewünscht haben. Aber muss es wirklich sein, das der 2012er MacPro Alu Tower damit obsolet gemacht werden muss? Diese Geräte laufen noch immer prächtig, sind dank aufgerüsteten RAM, eingebauten SSD’s, USB3.0 und USB-C Karten sowie schneller und performanter Grafikkarten immer noch top Geräte. Nur bekommen sie OS X 10.15. Catalina gar nicht mehr angeboten. Ein MacBook Pro 15“ von 2012, und zwar nicht das mit Retina Display, jedoch schon noch, obwohl es trotz 16GB RAM, SSD und Core i7 CPU deutlich langsamer als der MacPro von 2012 ist. Das ist nicht fair und schon gar nicht umweltfreundlich. Lange Laufzeiten von Geräten sind das umweltfreundlichste, was man machen kann. Das gilt für Rechner genauso wie für Autos. In diesem Sinne: bitte Apple, versuche nicht nur im Marketing ein grünes Unternehmen zu sein, sondern auch in der Realität. Du kannst es Dir leisten. Zukünftige Generationen werden es Dir danken.

Mac OSX 10.14

Dark Mode und APFS - weiter gereift

Dark Mode

Ob der Mensch einen „Dark Mode“ am Rechner braucht oder nicht, ist jedem selber überlassen. Auf jeden Fall sieht dieser elegant aus und ist Energie sparend, da ein schwarzer Bildschirm weniger Energie verbraucht als ein weißer. Wer davon schläfrig wird, kann in den Systemeinstellungen unter Allgemein das Erscheinungsbild zwischen Dunkel und Hell umschalten, sehr praktisch.

Dark Mode im Erscheinungsbild aktivieren

Dark Mode im Erscheinungsbild aktivieren

Und der neue Standard- bildschirm-Hintergrund begeistert nicht nur Fotografen: die Sanddüne, die darauf zu sehen ist, wechselt nämlich, angepasst an die Uhrzeit, ihre Farbe und das Licht, der Tageszeit entsprechend.

Schreibtisch Hintergrund dynamisch unterstützt Dark Mode

Das sieht nicht nur gut aus, sondern schont auch die Augen.

Mac OSX Mojave - Schreibtisch Hintergrund

Mac OSX Mojave - Schreibtisch Hintergrund

Hier darf man gespannt sein, wie schnell Drittanbieter ihre Software für diesen Dark Mode anpassen werden. Die meisten Apple-Programme sind natürlich bereits optimiert und sehen so wirklich ästhetisch aus.

Dark Mode in den Programmen

Das neue APFS Dateisystem scheint für das System jetzt Pflicht zu sein, zumindest für die Systempartition, auch auf Festplatten. Zuvor wurden nur SSD’s „zwangsgewandelt“ bei der Installation. Zumindest weitere Partitionen lassen sich noch als HFS+ anlegen, was sehr praktisch ist, wenn man noch mit einem zweiten System am Rechner im Dualbootbetrieb arbeitet, welches APFS noch nicht lesen kann.

Festplatten Dienstprogramm

Auch im Finder hat sich etwas getan. Die Option „Cover Flow“ wurde durch „Galerie“ ersetzt. Das kommt etwas moderner und nicht so verspielt daher und zeigt neben einer Dateivorschau auch ein Infofenster mit detaillierten Datei-Infos an.

Galerie Modus ersetzt Cover Flow

Bei RAW-Fotos sogar Belichtungszeit, Brennweite etc. Für Fotografen sicherlich eine große Hilfe, muss doch hier nicht erst ein RAW Konverter bemüht werden. Ebenfalls finden sich hier sogar einfache Editierfunktionen für bestimmte Dateitypen wie Videos oder Bilder. Diese werden über Erweiterungen in den Systemeinstellungen geregelt. Hier darf man gespannt sein, welche Drittanbieter sich hier mit einklinken werden.

Dateien im Finder anpassen

Finder Erweiterungen

Die System Software Update Funktion wurde jetzt wieder aus dem AppStore herausgelöst und in die Systemeinstellungen verfrachtet, wie es einst in OS X 10.6 Lion der Fall war. Hier freuen sich die Administratoren, müssen doch so nicht alle Programme abgescannt werden um ein Systemupdate zu finden. Auch der AppStore wurde überarbeitet und mit Kategorien versehen.

Software Update wieder in den Systemeinstellungen

überarbeiteter AppStore mit Kategorien

Und wieder hat sich Apple damit befasst, wie das System sicherer gemacht werden kann. Vollzugriff auf die Festplatte erhalten jetzt nur noch Programme, die man explizit unter den Systemeinstellungen unter Sicherheit - Datenschutz eingetragen hat. Ein sinnvolles Feature.

Datenschutz für Festplatten Vollzugriff

Das geht Hand in Hand mit der neu erhältlichen Hardware: auch das MacBook Air hat gerade ein Remake erfahren und mit dem T2 Chip einen Chip bekommen, der verhindert, dass z.B. eine Software unerlaubt auf das Mikrophone zugreift. Das ist sehr positiv, allerdings führt dies auf der anderen Seite sicherlich wieder dazu, dass keine Hardware mehr ohne Apple’s Willen ausgetauscht werden kann, da der T2 Chip dann das System komplett sperren würde. Mancher Anwender mag sich hier vielleicht denken, ob man das Schalten über einen Chip stattdessen nicht auch dem Anwender über einen Mikroschalter, der hardwareseitig verbaut wäre, überlassen könnte. Das würde dem Abkleben der eingebauten Kameras Rechnung tragen, was sich viele Anwender angewöhnt haben. Apple’s ehemalige FireWire Webcam „iSight“ hatte das bereits im Jahre 2003 mit einer mechanischen Blende gelöst. Zu einer Zeit also, wo noch kaum jemand über digitales Ausspionieren geredet hat.

Datenschutz - Ad-Tracking beschränken

Um Datenschutz geht es auch in Safari, dort kann man nämlich in den Einstellungen unter Datenschutz das webseitenübergreifende Tracking abschalten.

webseitenübergreifendes Tracking verhindern

Das ist eine tolle Neuerung, die hoffentlich etwas länger überdauert, bevor sie wieder ausgehebelt wird durch Tricks und Kniffe der Webwerbebranche. Die Währung unseres Jahrhunderts sind einfach Daten, zu leicht lassen sich diese immer noch beschaffen. Apple mag teuer und elitär sein, aber meist zahlt man bei Apple mit Geld und nicht mit Daten. Hoffen wir, dass dies noch möglichst lange so bleibt.

 

Eine äußerst sinnvolle Funktion hat Apple allen Messies oder Genies beschert, deren Schreibtischhintergrund vor lauter Dateien nicht mehr zu erkennen ist. Ein Rechtsklick mit der Maus auf selbigem öffnet das Kontextmenü und mit einem Klick auf „Stapel verwenden“ werden alle Dateien und Ordner fein säuberlich übereinander geschichtet, z.B. für Präsentationen.

Stapel verwenden - Schreibtisch aufräumen

Stapel verwenden - Schreibtisch aufräumen

Ein erneuter Klick bringt dann das gewohnte Chaos zurück.

Auch das Dock hat eine kleine, aber praktische Neuerung erhalten: Programme, die zuletzt geöffnet wurden, erscheinen jetzt in der rechten Seite des Docks, zwischen den fest im Dock abgelegten Programmen und den Dokumenten. Das kennt man bereits vom iPad und ist eine sinnvolle Ergänzung.

Genutzte Programme im Dock

Den DVD Player hat Apple nicht abgeschafft, sondern nur in den Tiefen des Systems versenkt. Er befindet sich jetzt im Ordner System - Library - CoreServices - Applications.

Apple DVD Player - zu finden unter CoreServices

Die meisten der neuen Apple-Geräte haben eh kein DVD Laufwerk mehr, aber manch ein Anwender hat dieses Programm lieb gewonnen, lassen sich mit ihm doch auch Dateien bzw. Videos direkt von der Festplatte aus abspielen.

Mac OSX Mojave DVD Player

Neu hinzugekommen sind die App „Sprachmemos“ und „Home“.

Mac OSX Mojave - App Sprachmemos

Kann man Sprachmemos auch lokal verwenden und diese nur auf Wunsch mit der iCloud synchronisieren, ist bei „Home“ diese Synchronisation Pflicht.

Mac OSX Mojave - App "Home" für Smarthome

Wer also sein Smarthome vom Mac aus steuern möchte, braucht auch hier die iCloud. War ich einst ein großer Freund von Mediacentern und Automatisierungen, stehe ich diesen inzwischen kritisch gegenüber, zumindest wenn sie zwanghaft über Clouddienste laufen müssen. IT hat immer Fehler und Schlupflöcher, und hier ist die Wahrscheinlichkeit einfach deutlich größer, dass diese Daten irgendwann auch mal in falsche Hände geraten.

Mojave wird das letzte System sein, welches noch Software im 32Bit- Modus zulässt. Im AppStore akzeptiert Apple diese ja bereits seit einer Weile nicht mehr, zumindest nicht bei neueingereichter Software oder Updates. Dies ist sicher konsequent, manchmal aber auch schmerzhaft, wenn ein lieb gewonnenes Programm, dass man noch dazu für viel Geld erworben hat, nicht mehr weiterentwickelt wird und daher nicht mehr läuft. Mojave warnt hier bereits, aber lässt ein Öffnen selbiger Software noch zu.

64-Bit wird im nächsten System Pflicht

Alles in allem hat Apple mit Mojave gute Arbeit geleistet und wieder mehr Augenmerk auf Optimierung als auf neue Features gelegt. Menschen wollen sich nicht mit jedem neuen System umgewöhnen müssen, sondern meist in der gewohnten Oberfläche weiterarbeiten. Ob Mojave jetzt auch stabiler, schneller und mit weniger Fehlern behaftet ist als die letzten System Upgrades, muss sich erst noch in der Praxis zeigen. Wie immer müssen die meisten Software-Hersteller noch an der Anpassung ihrer Software arbeiten und zumindest ein Feintuning vornehmen, aber alles in allem scheint es diesmal reibungsloser als in den Vorjahren vonstatten zu gehen. Doch wie immer gilt: wer produktiv arbeiten muss, wartet wie immer ein paar Monate ab, damit er nicht unverhofft in der Wüste steht, auch wenn diese schön aussieht und Mojave heisst.

Mac OSX 10.13

In Mac OSX 10.13.x - High Sierra hatten viele die Hoffnung gelegt, Apple würde seit langem wieder ein Upgrade herausbringen, welches statt neuer Funktionen hauptsächlich Performance und Stabilitätsverbesserungen bringen würde.

HighSierra - System Informationen

Es kam leider wieder anders. Zwar bringt High Sierra tatsächlich wenig optische Änderungen mit und erfreut daher sicherlich alle Nutzer, die lieber bei der gewohnten Arbeitsumgebung bleiben. Aber die Weichen, die Apple unter der Haube von High Sierra gestellt hat, sind zwar zukunftsweisend, allerdings wie so häufig in letzter Zeit, mal wieder nicht ausgereift gewesen bei der Auslieferung des Systems. Und so häuften sich am Anfang Bugfix Updates, Security Updates und Kompatibilitäts-Probleme. Ganz schlimm wurde es, als eine Sicherheitslücke bekannt wurde, bei der es mit einfachsten Mitteln möglich war, den kompletten Rechner mit Root Rechten zu übernehmen. Ein Supergau. Inzwischen scheint High Sierra einigermaßen rund zu laufen, aber solche gravierenden Fehler dürfen einem Unternehmen wie Apple eigentlich nicht unterlaufen. Ansonsten sind die Neuerungen unter der Haube, wie das neue Datei System APFS, welches speziell für SSD’s optimiert ist

HighSierra - Festplatten Dienstprogramm

oder die neuen Foto und Video Codecs, HEVC und HEIF, die deutlich effizienter codieren können phantastische Neuerungen. Auch die ebenfalls neu eingeführte Grafikschnittstelle Metal 2 ist zukunftsweisend, insbesondere für Apples Pläne nun auch in Virtuell Reality Welten vorzudringen. Auch das Sicherheitskonzept wurde an vielen Stellen verbessert, u.a. indem Entwickler nun dazu angehalten werden, möglichst auf Kernel Extensions zu verzichten (Erweiterungen, die sich tief im System einklinken), Überprüfungen der Hardware-ID des Rechners, Entfernen alter unsicherer SHA-1 Zertifikate usw. Die größten Änderungen betreffen aber das eingangs bereits erwähnte Dateisystem AFPS. Es arbeitet deutlich schneller und effizienter als sein Vorgänger HFS+. Partitionen werden dabei zu Containern und erleichtern das Umstrukturieren eines Systems enorm. Wenn denn die Entwickler alles richtig gemacht hätten. Das Dateisystem arbeitet zwar einwandfrei, nicht jedoch die zur Konfiguration benötigten Werkzeuge.

HighSierra - Festplatten Dienstprogramm

Festplatten ließen sich nicht mehr initialisieren und aufteilen, 1:1 Kopien nicht mehr richtig erstellen usw. Und auch für die Anwender wurde es im Finder rätselhaft, da Speicherangaben nicht mehr zu stimmen scheinen. Daran ist nicht wirklich AFPS schuld, es tut was es soll, es wurde einfach nur noch nicht richtig implementiert in Finder, Festplattendienstprogramm und Co. Selbst auf der Terminal-Ebene sieht es nicht anders aus. Es scheint einfach, als wäre Apple mit dem selber gesteckten Zeitplan nicht zurecht gekommen und hätte dann ein Verbesserungsupdate nach dem anderen nachreichen müssen. Unserer Einschätzung nach wird sich dies auch noch mindestens ein weiteres Jahr hinziehen und evtl. noch nicht einmal im nächsten System komplett behoben sein.

HighSierra - iCloud

Auch was den vermeintlichen Zwang zur iCloud angeht ist Vorsicht geboten. Wir sehen auch dies skeptisch. Denn im Unterschied zu Dropbox und Co werden die Daten der iCloud, zumindest was Dokumente anbelangt, nicht auf dem System selber vorrätig gehalten, sondern liegen nur noch in der iCloud. Soll heißen, wenn ich keinen Zugriff auf die Cloud mehr habe, habe ich auch keinen Zugriff mehr auf meine Dokumente. Nur so lässt sich natürlich der Platz auf der Festplatte oder SSD wirklich sparen. Das hat bei dem ein oder anderen Nutzer bereits zu wirklichen Katastrophen geführt. Außerdem sind die Anmeldedialoge verwirrend. Wer die iCloud Daten deaktivieren will, wird gefragt, ob er auch wirklich alle Daten löschen möchte, selbst wenn er noch gar nichts hochgeladen hat. Das führt dazu, dass die meisten Anwender alle Daten, die sich im Dokumente-Ordner oder auf dem Schreibtisch befinden, erst mal in die iCloud hochladen. Das kann für einen Arzt oder Rechtsanwalt schnell zu einem Stolperstein werden, denn das Aufbewahren von sensiblen Kundendaten kann schnell rechtswidrig sein.

Unser Rat daher an unsere Kunden: bleiben Sie z.Zt. noch bei El Capitan 10.11.6 oder Sierra 10.12.6 und aktualisieren Sie erst, wenn es keine Sicherheitsupdates mehr gibt, es sei denn Sie benötigen das neue System wirklich, weil eine von Ihnen genutzte Software dieses zwingend voraussetzt. Und unser Wunsch an Apple: neue Betriebssystemversionen besser testen, bevor sie ausgeliefert werden. Kein Anwender ist verärgert, wenn nicht jedes Jahr ein neues Upgrade erscheint. Verärgern tut man seine Nutzer nur durch fehlerhafte Software, womöglich Datenverluste oder den gefühlten Zwang neue Hardware kaufen zu müssen, weil die alte Hardware nicht mehr läuft. Und ein ruinierter Ruf ist schwerer wieder herzustellen, als eine Euphorie über ein neue Innovation zu entfachen.

Mac OS X 10.12

Sierra

Muss ich mit meinem Rechner sprechen können? Hier scheiden sich die Geister. Für die einen ein lang ersehntes Feature, das Apple mit Mac OS X 10.12 Sierra einführt, für die anderen eine nutzlose Funktion. Was am iPhone, wo die Sprachsteuerung mit Siri schon ganz gut funktioniert, eingeführt wurde, hält nun auch auf dem Rechner Einzug. Auch hier wird die Funktionalität erst durch die Rechenpower der Apple Server möglich, sprich alle Spracheingaben gehen erstmal über das Internet. Nur Dateinamen und deren Inhalte werden lokal gesucht und nicht an die Siri Server übermittelt.

Siri - neu in OS X 10.12 Sierra

Nicht nur Siri ist ein weiterer Schritt in Richtung Datenübermittelung, auch die iCloud Dienste schaufeln mehr und mehr Daten in die Cloud. Da Apple sich die SSD’s in seinen Rechnern teuer bezahlen lässt, für viele die einzige Möglichkeit, nachträglich Platz auf dem Rechner zu schaffen, wenn beim Kauf desselbigen hier gespart wurde. So lassen sich nun Schreibtisch oder sogar der gesamte Dokumenten-Ordner in die iCloud verlagern. Hier sind, wie bereits vorher üblich, die ersten 5GB kostenlos, alles darüber wird monatlich in Rechnung gestellt. Die Preise liegen hier etwas über denen des etablierten Dropbox Dienstes, der in unseren Augen aber deutlich mehr Funktionen bietet. Was den Datenschutz angeht, sollte man, je nach Sensibilität der Daten, die Verwendung einer Verschlüsselungssoftware wie Cryptomator (kostenlos) oder Boxcryptor (Abo) 

in Erwägung ziehen. Apple tut hier nur einen Schritt, den die meisten Unternehmen bereits vollzogen haben, nämlich mehr und mehr Daten und Rechenleistung in die Cloud zu verlagern. Das mag bequem sein, birgt eben aber auch Risiken. Abgesehen von der Bezahlung des Speicherplatzes (Eigene Festplatte / SSD = sofortige Bezahlung, Cloud-Dienst = monatliche Miete) bleibt immer die Frage nach der Datenhoheit. Ich spreche hier nicht davon, dass jemand meine Daten wie Texte, Bilder, Filme ansieht, sondern davon, dass Maschinen analysieren, wann ich was gemacht habe. Jeder Klick wird nachvollziehbar, wann, wo, wie und womit ich mich beschäftigt habe. Im Vergleich zu Google, Microsoft, Facebook oder Adobe schneidet Apple, was Analyse und Schutz der Daten angeht, noch sehr gut ab. Aber Daten, die einmal über mich gesammelt wurden, erhalte ich nicht zurück. Und so kann es nicht schaden, hier sparsam vorzugehen. Zum Glück lässt Apple einem hier die Optionen dies einzuschränken und abzustellen. Wer also Sierra einrichtet, sollte am Anfang aufmerksam lesen, wo er besser ein Häkchen setzt und wo nicht, so dass nicht ungewollt Daten in der Cloud landen.

Ansonsten setzt Apple, wie bereits bei dem vorherigen Betriebssystem Upgrades, konsequent den Weg des Verschmelzens zwischen OS X und iOS fort. War das Teilen der Zwischenablage zuvor nur über Fremdanbieter Apps möglich (z.B. Type2Phone), so ist es jetzt Systembestandteil. Vorausgesetzt, man hat auf allen Geräten stets die neueste Software. Ein Dilemma, das vielen sauer aufstößt. Zum Beispiel, wenn sich das neueste iPhone plötzlich nicht mehr mit dem etwas veralteten Betriebssystem des Rechners synchronisieren lässt. Und wer dann am Rechner auf Upgraden klickt, weil es ja kostenlos angeboten wird, steht dann vielfach mit einem Rechner da, dessen Hardware mit dem neuen System hoffnungslos überfordert ist. Dann hilft meist nur der Kauf eines neuen Rechners oder eben das Kontaktieren eines Profis, der die Betriebssystem Uhr wieder soweit zurück dreht, dass die beiden Geräte kompatibel sind, die Hardware des Rechners aber noch genug Performance zum Arbeiten liefert.

Doch auch, wer noch genug Rechenleistung in Reserve hat, sollte vor einem Upgrade genauer hinsehen, denn vielfach ist alte Software oder Hardware nicht mehr kompatibel. Im Profibereich kann das schnell teure Anschaffungen nach sich ziehen, wenn es für einen Großformat Drucker, Scanner oder Audio und Video Hardware keine Treiber mehr vom Hersteller gibt. Zum Glück versorgt Apple ja auch ältere Betriebssysteme noch lange mit Software Sicherheitsupdates. Und wenn Safari keine Updates mehr erhält, dann hilft meist Firefox noch ein Weilchen weiter.

Ein lang ersehntes Feature hielt leider noch keinen richtigen Einzug in OS X 10.12, nämlich das neue Dateisystem, das Apple entwickelt hat mit dem Namen „APFS“, Nachfolger des veralteten HFS+. Eine von Profis lang erwartete Neuerung, die z.Zt. aber nur Entwicklern zur Verfügung steht. Es ist speziell für SSD’s optimiert und erlaubt es u.a., Partitionen dynamisch in der Größe anzupassen, ohne das Laufwerk neu zu partitionieren. Ein Riesenvorteil! Außerdem bringt es die Möglichkeit mit, ganze Laufwerke zu verschlüsseln, und nicht wie bisher mit FileVault nur die Benutzer Verzeichnisse.

Unter iOS soll das neue Dateisystem bereits ab iOS 10.3 kommen, unter OS X vermutlich dann erst unter 10.13.

FileVault in OS X 10.12 Sierra

Bisher war es immer so, das Apple abwechselnd mit jedem neuen System entweder Stabilitätsverbesserungen und Geschwindigkeitsoptimierungen oder neue Features und Funktionen eingeführt hat. 10.6 war enorm stabil und schnell, 10.7 brachte viele neue Funktionen, machte alte Rechner aber langsamer. Bei 10.8 waren die Verbesserungen eher unter der Haube. Und so ging es dann weiter mit vielen neuen Funktionen unter 10.9 und einer besseren Stabilität und Performance unter 10.10. Dito bremste 10.11 wieder alte Rechner aus und nun wurde von allen ein schnelles und stabiles 10.12 erwartet, das vor allem wieder die Profis erfreut. Leider ist dem nicht so. Die Neuerungen betreffen allesamt wieder den Consumer Bereich und das Zusammenwachsen mit den iOS Geräten, wie das Entsperren des Rechners mit der Apple Watch. Aber Vorsicht: dies funktioniert nur mit der sogenannten „Zwei Faktor Authentifizierung“. Ein sehr sicheres Feature, das aber auf Dauer ziemlich nerven kann. Jeder Zugriff an einem neuen Gerät oder Programm muss über einen per SMS versandten Zahlencode verifiziert werden. Und wehe es befindet sich noch ein Gerät mit älterem Betriebssystem wie z.B. 10.8 im Gerätepark, dann klappt die Verifizierung nicht und es bleibt einem keine andere Möglichkeit, als diese wieder umständlich abzuschalten.

Apple 2 Faktor Authentifizierung unter iOS

Einher mit dem neuen System ging auch die Vorstellung der neuen MacBook Pro’s mit der neuen Touch Bar. Ein innovatives, neues Feature, das sich mit Sicherheit durchsetzen wird. Gerade in Profi Programmen für Audio und Video Schnitt lassen sich hier sinnvoll Funktionen auf die Touch Bar legen.

Final Cut Pro X - MacBook Pro - Touch Bar

Aber wie es meist mit neuer Technik so ist, muss auch hier noch einiges ausreifen, bis es denn rund läuft. Freuen dürfen sich all die, die endlich mehr als 1TB Speicherplatz in ihrem MacBook Pro haben wollten: die neuen Geräte lassen sich mit bis zu 2TB ordern. Allerdings immer noch nicht mit mehr als 16GB RAM, was bereits 2011 möglich war. Profis fühlen sich hier nicht zu Unrecht seit langem von Apple vernachlässigt. Denn die neuen MacBook Pro’s haben eines ganz sicher nicht mehr: die Möglichkeit, sie nachträglich zu erweitern. Seit dem es die Retina Displays gibt, hat Apple die mobilen Geräte mehr und mehr gekapselt. Anwendern, die mit einem MacBook Pro von 2012 zu uns kommen, können wir ihr Gerät noch problemlos mit einer SSD in 1,2 oder sogar 4TB und 16GB RAM aufrüsten. Wer noch mehr braucht und auf sein CD/DVD Laufwerk verzichten kann, kann auch gerne das Doppelte an SSD Platz bekommen.

Mac Book Pro - Service durch Apple Support Hamburg - System Support

Das geht bei den neuen Geräten nicht. Hier ist alles fest verklebt oder verlötet. Selbst zur Datenrettung der SSD wird ein spezieller Adapter von Apple benötigt und der Ausbau ist kompliziert. Abgesehen davon, das wichtige Schnittstellen weggefallen sind, die Profis einfach brauchen. Klar, alles läßt sich mit Adaptern lösen, aber das schöne an einem kleinen, eleganten Apple Gerät ist doch auch das Design. Und was nützt mir ein schönes MacBook Pro, das vollgehängt ist mit Adaptern, die nichtmal farblich dazu passen? Und warum verabschiedet sich Apple bitte schön von der größten Innovation seit der Erfindung des Klettverschluss, dem MacSafe Adapter? Soll mein 5.000,- EUR MacBook Pro wieder auf dem Boden landen, wenn ich Nachts schlaftrunken im Hotel über das Netzkabel Stolper auf dem Weg zurück zum Bett, auf dem mein MacBook Pro steht und auf dem ich gerade vor dem Schlafen gehen noch an der Präsentation für den nächsten Tag gearbeitet habe? Schade, manche Dinge scheint Apple nicht mehr zu Ende zu denken. Das fing mit der Magic Mouse 2 an, die wie ein Käfer auf dem Rücken liegen muss um geladen zu werden, statt den Lightning Anschluss an der Spitze des Nagers zu haben und während des Ladevorgangs einfach mit einer Kabelmaus weiterarbeiten zu können.

Apple Magic Mouse 2

Setzte sich dann fort mit dem Smart Battery Case für das iPhone, bei dem andere Fremdhersteller schon vorgemacht hatten, wie man Nutzen und Funktion mit gutem Design verbinden kann und Apple einen hässlichen Klotz liefert, den Steve Jobs vermutlich sofort in seinen berühmten Wassereimer gepfeffert hätte.

iPhone Battery Pack

Meine Frau fragte mich kürzlich, wie lange Steve Jobs bereits Tod sei und ich sagte 5 Jahre. Hatte er Apple nicht einen 5 Jahresplan hinterlassen? Manchmal wäre es gut, wenn Apple nicht an seinem selbst auferlegten Jahresrhythmus an Hardware und Software Updates festhalten würde, sondern manches Produkt einfach länger ausreifen ließe. Das ist es doch eigentlich, was wir an Apple schätzen: Produktdesign, das für den Menschen gemacht ist, und nicht Technik, nach der sich der Mensch richten muss.

Mac OS X 10.8, 10,9, 10.10, 10.11

Mountain Lion, Mavericks, Yosemite, El Capitan

Apple hat sein Betriebssystem konsequent weiter gepflegt und erweitert. Was sich unter 10.7 „Lion“ schon andeutete, das iOS und OS X weiter zusammen wachsen, hat Apple zum Glück langsamer fortgeführt als erwartet und durchaus auch auf Kritiken von Anwendern reagiert. Und so ersetzt das iPhone noch immer nicht den Computer, sondern die beiden ergänzen sich mehr und mehr. Wir leben in einer Welt, die immer mobiler wird, ob wir es wollen oder nicht. Und hier sind inzwischen sehr nützliche Funktionen im System integriert, die uns diese Mobilität erleichtern. Seit OS X 10.10 z.B. kann ich in der Karten App am Rechner eine Route planen, z.B. zu meinem nächsten Termin, und übergebe sie dann on the fly aufs iPhone. Wenn ich dann ins Auto steige, kann ich mich mittels der Karten App gleich zu meinem Termin navigieren lassen, ohne noch lange Adressen etc. eingeben zu müssen. Wer ein Autoradio mit CarPlay sein eigen nennt, sieht dann die Informationen auch noch auf dem Display des Autoradios.

Apple Car Play

Ebenso erleichtern die Dienste von iCloud in vielen Bereichen das Leben. Notizen, Browser Lesezeichen etc. lassen sich über diesen Apple-Dienst nahtlos synchronisieren.

iCloud Settings

Dinge, die ich also unterwegs anfange, kann ich dann zu Hause oder im Büro fortführen. Sehr praktisch. Und Apple nimmt es mit dem Datenschutz sehr ernst. Eines der wichtigsten Themen in unserer Zeit. Die meisten von uns tragen ein Smartphone rund um die Uhr bei sich, lesen ihre ersten Mails beim Aufwachen, sehen nach wie das Wetter wird usw. Jede Aktion hinterlässt irgendwo eine digitale Spur, ob wir wollen oder nicht. Und wer kostenlose Dienste nutzt, bezahlt mit seinen Daten. Apple hat einen anderen Weg eingeschlagen. Apple Hardware Produkte sind teuer in der Anschaffung, aber sie lassen uns größtenteils die Hoheit über unsere Daten. Das hat aber leider zur Folge, dass Apple seine Produkte immer mehr kapselt. Das mag bei iPhone und iPad ja noch akzeptabel sein, da diese Geräte so klein und leicht sein sollen wie nur irgend möglich. Ein Rechner hingegen muss keine komplett verlöteten und verklebten Komponenten haben. Allein aus Umweltschutzgründen wäre hier eine modulare Bauweise, welche den Tausch von Festplatte / SSD, Arbeitsspeicher (RAM) oder Prozessor (CPU) in möglichst einfacher Art und Weise erlauben würde sinnvoll.

SSD Upgrade für Mac Book Pro und iMac - Service durch Apple Support Hamburg - System SupportApple hat sich inzwischen für einen anderen Weg entschieden. Neuere Geräte sind mehr und mehr gekapselt und lassen den Tausch einzelner Komponenten kaum noch zu. Dies verkürzt die Lebenszeit der Geräte und führt zum Neukauf. Gut für Apple, schlecht für die Umwelt und den Kunden.

Daher raten wir Kunden bei einem Neukauf immer, das Gerät, für das sie sich entscheiden, lieber mit deutlich mehr Festplatten / SSD Speicher und Arbeitsspeicher (RAM) auszustatten, um das Gerät möglichst lange nutzen zu können. Denn Apple Hardware ist im allgemeinen sehr verlässlich. Nichts ist ärgerlicher, als ein ansonsten noch gutes Gerät wegen zu knappem Festplatte / SSD Speicherplatz bereits nach zwei Jahren austauschen zu müssen.

RAM Upgrade für Mac Book Pro und iMac - Service durch Apple Support Hamburg - System Support

Auch im Profi Bereich hat Apple nachgebessert. Zum Beispiel beim Video Schnittprogramm Final Cut Pro X, wo fehlende Funktionen durch Updates nachgereicht wurden. Es kommt im Leistungsumfang zwar noch immer nicht an die Final Cut Studio Lösung von früher heran, aber viele Profis nutzen es trotzdem, da die Alternative von Adobes Premiere ein Abo voraussetzt, und nicht jeder bereit ist 70,- EUR im Monat für Software Miete zu bezahlen.

FCP - Final Cut Pro X unter OS X 10.12 Sierra

Auf einen neuen Xserve warten wir weiterhin vergeblich, aber erstaunlicherweise laufen die alten Geräte immer noch zuverlässig. Zwar wird OS X 10.6 schon lange nicht mehr mit Sicherheitsupdates versorgt, aber solange ein Server keine Dienste ins Internet bereit stellt und die Firewall gut konfiguriert ist, lässt sich auch weiterhin damit arbeiten. Besonders, wenn man teure RAID Systeme daran betreibt, die schnell und stabil laufen, können alte Xserve oder MacPro Modelle auch weiterhin als Fileserver dienen. Und Kalender und Adressbuch Server installiert man auf einem neuen Mac mini. Hier macht das neue Server System Sinn. Zwar merkt man immer noch, das die Server Software nur auf das reguläre OS X drauf gestülpt ist und nicht wie OS X 10.6 Server ein eigenes System, aber es läuft jetzt deutlich runder als noch unter 10.7. Auch wurde die Funktion des FTP Servers wieder in die Serversoftware zurück geholt. Ein wichtiger Punkt allein für Drucker / Scanner Kombi Geräte, die meist das FTP Protokoll nutzen, um Dateien auf einem Rechner im Netzwerk ablegen zu können. Hier musste man unter 10.7 noch tricksen.

Apple FTP Server

Apple arbeitet kontinuierlich daran, das ohnehin schon stabile OS X System zu verbessern und um sinnvolle Funktionen zu erweitern. Wobei wir sicherlich auf viele Funktionen gut verzichten könnten und uns stattdessen ein performanteres System wünschen würden, das auch noch flott auf älterer Hardware läuft. Zumal sich die meisten älteren Geräte mittels Tausch der alten Festplatten gegen SSD’s in gefühlt neue Rechner verwandeln lassen. Und so bekommen selbst alte Rechner mit Core2Duo Prozessor noch einmal Leben eingehaucht, und unter 10.10 Yosemite werden sie noch ein Weilchen für Internet und Office Aufgaben ihre Dienste tun können. Erst 10.11 El Capitan fängt dann an sie auszubremsen. Aber es muss ja nicht immer das Neueste sein, oder?

Mac Car-PC 2.0

iPhone und iPad im Auto
Car PC 2.0

Der Einbau eines Mac mini in einen VW Bus hat nicht nur viel Zeit, sondern auch eine Menge Geld verschlungen. Zu der Zeit gab es aber noch kein iPad, das diese Funktionen hätte übernehmen können.

iPhone, iPad und Pioneer AVH 3300 BT in einem VW CaliforniaiPad
KFZ tauglich

Beim Mac mini im Auto haperte es immer an der Bedienung, die einfach nicht auf einen Touchscreen zugeschnitten war. Außerdem hingen zu viele externe Geräte per USB und FireWire am Mac mini. Und die Brillanz und Helligkeit des iPad Bildschirms konnte kein Touchscreen auch nur annähernd erreichen.

Multitasking
Navigation und Musik

Das iPad kann es alles. Es ist auch während der Autofahrt leicht zu bedienen. Es kann jedes Navi ersetzen, Musik im Hintergrund spielen und über Wetter und Staus im Hintergrund informieren. Es ist der perfekte Begleiter unterwegs.

 

iPhone und Car Stereo Pioneer AVH 3300 BT als FreisprechanlageFrei Sprechen
iPhone

Wer auch noch ein iPhone sein eigen nennt, koppelt dieses mit der Freisprecheinrichtung des Radios, z.B. mit einem Pioneer AVH 3300 BT. Bei diesem Gerät lassen sich mit ein wenig basteln auch iPhone und iPad parallel betreiben, so dass der sound von beiden Geräten gleichzeitig eingespeist werden kann.

 

 

 

 
iPhone oder iPad?
Die länge der Reise entscheidet

Wer nicht immer das iPad mit sich herumschleppen möchte, kann auch das iPhone nutzen. Spätestens aber auf längeren Reisen freut man sich dann aber über das große Display des iPads und den extra Speicherplatz. Denn an den Festplatten-Platz des Mac mini kommt auch das größte iPhone und iPad noch nicht heran.

 

Das iPad nicht nur als Navigationsgerät - Es gibt für alles eine AppWelche Features benötigen Sie?
Es gibt für alles eine App

Der Ausspruch "es gibt für alles eine App" zeigt sich auch hier wieder. Denn je nach Vorlieben kann die passende Navigationssoftware installiert, die Karten derselbigen problemlos aktualisiert werden oder Stauinfos online abgefragt werden. Sie können darüber ein Fahrtenbuch führen, sich den Wetterbericht anzeigen lassen oder eine Mail diktieren. So ziemlich alles, was man beim Mac mini Car PC mühsam einzeln anpassen musste, lässt sich hier mit ein bis zwei Klicks installieren und konfigurieren. Und selbst ein Video Beamer ist an iPhone oder iPad mittlerweile anschließbar. Car PC 2.0 halt.

 

 

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Mac OS X 10.7

Lion

Mac OS System goes iPhone

Nannte ich viele Jahre einen Palm mein eigen, so war ich doch nach dem Umstieg auf das iPhone sehr froh darüber, mich nicht ständig mit irgendwelchen Installationen herumärgern zu müssen, die dazu führten, dass danach irgend etwas Anderes nicht mehr lief. Die Geschlossenheit eines Systems bei einem Mobil-Telefon halte ich auch nach wie vor für sinnvoll und mein iPhone wird nicht durch einen jailbreak erweitert. Die eine oder andere Funktion vermisse ich zwar noch, aber ich lebe ansonsten ganz gut damit. Das iOS System von iPhone und iPad wird ständig erweitert und läuft mit jeder Version runder, trotz eines ständigen enormen Zuwachses an Funktionen.

Leider ist in meinen Augen beim Mac Betriebsystem eine genau gegenteilige Entwicklung erkennbar. Apple beschneidet, vor allem im Profi Bereich, immer mehr und mehr Funktionen. Apples Software wird zwar immer günstiger, leider wird sie aber auch immer mehr zurecht gestutzt. Die neuen Funktionen, die Lion mitbringt, zielen immer mehr auf den breiten Konsummarkt. Das muss nicht verkehrt sein, nur sollte Apple nicht vergessen, dass es insbesondere die Profis sind, die das Image einer Firma pflegen.

Die einfache Handhabung des iPhones möchte ich nicht missen, von einem Computer erwarte ich aber mehr als von einem Smartphone. Hier sollte Apple achtgeben, dass sich beide Systeme nicht zu sehr vermischen!

Apple OS X Lion 10.7 - viele Neuigkeiten

Wieder Kinderkrankheiten

Snow Leopard läuft herrlich rund. Das tut Lion leider derzeit noch nicht. Es gibt, wie in jedem aktuellen System Bugs, die erst einmal wieder ausgemerzt werden müssen. Die von vielen Anwendern beklagten langen System- Startzeiten konnten wir leider schon selber feststellen. Und stellenweise helfen alle Tricks und Workarounds nicht dagegen.

Lion Server
Günstig ist nicht immer gut

Im Vergleich zum Snow Leopard Server kostet die Lion Server Software zwar weniger als ein zehntel, aber leider sind auch viele Funktionen beschnitten worden. Der FTP Server lässt sich jetzt z.B. nur noch über das Terminal aktivieren und pflegen, was besonders bei ständig wechselnden Benutzern ganz schön lästig sein kann. Und leider haben sich auch hier diverse Fehler eingeschlichen, wie z.B. bei den Gruppen- und Benutzerrechten. Wer also einen Server mit 10.6 hat, sollte erst einmal bei diesem bleiben und mit dem Update warten.

Apple Xserve - Wertanlage mit langer HaltbarkeitProfis ade?  XServe

Mit der Begründung zu niedrigeren Verkaufszahlen nahm Apple den XServe aus dem Programm. Ein Gerät, das einmal eingerichtet, über Jahre hinweg zuverlässig seinen Dienst verrichtete. Vermutlich zu zuverlässig, so dass die Verkaufszahlen eben nicht ausreichten, um es im Verkaufssegment zu halten. Xserves sind einfach nicht kaputt zu kriegen und laufen und laufen. Ein herber Verlust für alle Unternehmen, die Server basiert arbeiten.

 

 

 

Apple Final Cut Pro X - iMovie Pro für engagierte AmateureVideo. Ein X für ein U

Aus Apples FinalCut Pro Studio Suite wurde die Version FinalCut Pro X. Manche nennen es auch einfach iMovie Pro, denn es ähnelt diesem deutlich mehr als der Vorversion FinalCut Pro 7. Dies trifft die Video Editing- Branche hart, hatten doch viele Profi-Unternehmen ihre Schnittsysteme auf Apple umgestellt. DennFinalCut Pro war mittlerweile ein Standard in der Video Editing-Branche geworden und hatte es möglich gemacht, mit einem Mac Pro einen kompletten Video-Schnittplatz zu ersetzen. Viele Video Cutter wurden umgeschult und in Studios wurde Hard- und Software umgestellt. Das dürfen diese Firmen jetzt erneut tun, denn dem neuen FinalCut Pro X fehlen leider viele der dringend benötigten Profi-Funktionen.

 

Lion oder Quo Vadis Apple?
Sind Profis als Kunden noch erwünscht?

Lion ist sicher noch nicht ausgereift mit der Version 10.7.3 und so bleibt die Hoffnung, das Bugs wie immer beseitigt werden, und hoffentlich auch die ein oder andere fehlende Funktion nachgereicht wird. Bei FinalCut Pro X ist der XML Import inzwischen möglich (z.B. mit dem Tool 7toX) und auch die Multicam-Unterstützung geht jetzt nach dem Update auf 10.0.3 wieder. Aber die Tendenz Apples, sich mehr und mehr vom Profi-Markt abzuwenden hin zum Smartphone-Entertainment-Bereich, verunsichert die Profis. Hoffentlich kann Apple beiden Sparten in Zukunft gerecht werden.

 

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Mac mini Media Center

Mac mini versus Apple TV

Viele TV-Hersteller versuchen inzwischen, Internet und Video-Streaming-Funktionen in ihre Fernseher zu integrieren. So richtig rund läuft dies aber noch immer nicht. Dabei ist die optimale Lösung eigentlich ganz einfach.

Apple TV - Media Streaming BoxApple TV
Günstiger streaming Client

Apples Apple TV ist günstig und bietet einige nette Funktionen, wie die eigene Musik, Video- und Fotosammlung auf den Fernseher zu holen. Mittels HDMI-Anschluss gelangt das Bild auf den Fernseher. Aber es kann weder Sendungen aufzeichnen noch die eigene Multimedia-Sammlung beherbergen. Es ist kein Rechner, sondern nur ein Streaming Client.

 

 

 

Mac mini
Alles in einem

Der Mac mini ist im Gegensatz zum Apple TV ein richtiger Rechner. Klein, kompakt und erweiterbar. Und mit EyeTV wird er zum richtigen Fernseher, kann TV Sendungen aufnehmen, auf der internen Festplatte die eigene Musik, Video- und Fotosammlung beherbergen und mit der Funk-tastatur ACK-540 von Keysonic lässt er sich bequem vom Sofa aus fernbedienen.

Apple Mac mini - Luxuriöses Media Center  Mac mini Media Center - Keysonic ACK-540 MAC - Funktastatur mit integriertem Trackpad

Mac mini Media Center - EyeTV - ausgereifte Hardware mit bedienungsfreundlicher SoftwareFernsehen 2.0
EyeTV

Hinter EyeTV verbirgt sich nicht nur eine ausgereifte Hardware, die es für alle gängigen TV Standards wie DVB-T, Satelliten oder Kabelempfang gibt, sondern vor allem eine einfach zu bedienende Software. Sendungen lassen sich selbst von unterwegs aus programmieren, die Werbung herausschneiden, archivieren oder zeitversetzt ansehen. Und so entsteht mit der Zeit ganz legal ein eigenes kleines Filmarchiv.

 

 

Mac mini Media Center - Fernsehen und parallel dazu googelnZusatznutzen
Mal eben etwas nachschlagen

Es läuft gerade eine spannende Dokumentation im Fernsehen, z.B. über ein Reiseziel, das Sie schon immer mal besuchen wollten. Sie halten die laufende Sendung an, wechseln schnell zum Internet Browser und schlagen schnell nach, wo z.B. das Ziel liegt. Und das alles vom Sofa aus.

 

 

 

Darf es etwas mehr Mac mini sein?
Externes RAID und zweiter Monitor

Schnell sprengt die eigene Medien Sammlung die interne Festplatte mit 500GB. Zwar lässt sich auch diese gegen eine größere tauschen oder durch eine zweite ergänzen, aber wer so richtig viel Platz braucht, schliesst ein externes RAID an. Mit z.B. 4 Festplatten á 2TB. Dann bleiben fast 6TB Platz für die Mediensammlung, und die Daten sind gleichzeitig gegen Festplatten-Hardware-Defekte geschützt.
Und wer mag, fängt den Wunschfilm in der Küche beim Abendessen an und beendet ihn im Wohn - oder Schlafzimmer. Denn der Mac mini hat zwei Monitor-Ausgänge. Und mit einem weiteren Audio Interface schaltet man auch den Ton um. Natürlich findet so auch die eigene DVD-Sammlung auf dem Rechner Platz, und die Regale mit den CD's und DVD's können endlich wieder für andere Zwecke genutzt werden.

 Mac mini Media Center - Einen Film in der Küche anfangen...Mac mini Media Center - ... und im Schlafzimmer zu ende sehen

 

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Mac OS X 10.6

Snow Leopard

Apples bestes Betriebssystem

All die Funktionen, die Apple in Leopard 10.5 hinzugefügt hat, wurden unter 10.6 zur vollen Reife gebracht! Ein Upgrade, wie es sich jeder Administrator wünscht: keine neuen Gimmick's, sondern nur Geschwindigkeit und Stabilitätsverbesserungen!

Mac OS X Snow Leopard 10.6.8 - König der Raubkatzen

Keine Kinderkrankheiten mehr!

Endlich kann man Time Machine als stabiles Backup nutzen, ohne sich ständig mit irgendwelchen Fehlermeldungen herumärgern zu müssen, und auch das Zurückspielen klappt problemlos. Selbst im Profi- Bereich ist Time Machine inzwischen eine ernst zu nehmende Alternative zu kostenpflichtigen Programmen wie Retrospect oder der unschlagbaren Shareware CarbonCopyCloner.

Snow Leopard für alle!
Glücklich ohne den Löwen

Snow Leopard ist endlich ein Betriebssystem, welches 64Bit fähig ist. Dies bedeutet, dass es mehr als 4GB Arbeitsspeicher verwalten kann. Denn auch, wenn Arbeitsspeicher schon lange günstig erhältlich war, wirklich nutzen konnte man ihn nicht, da das Betriebssystem den einzelnen Programmen nicht mehr als 3GB zuordnen konnte. Wer also in Photoshop in den Voreinstellungen unter Leistung schaute, wunderte sich, warum denn von den z.B. 8GB Arbeitsspeicher sich nur 3GB aktivieren ließen. Zwar nützte einem mehr Speicher, wenn man viele Programme gleichzeitig offen haben musste, aber um z.B. ein übergroßes Projekt in einem einzelnen Programm zu bearbeiten, kam man an die Grenzen. Pikanterweise versuchte hier Apple mal wieder Adobe zu blamieren, dass z.B. Photoshop noch nicht 64Bit-fähig sei. Apples eigenes Flaggschiff, FinalCut Pro hingegen, wurde erst 64Bit-fähig, nachdem man ihm in FinalCut Pro X kräftig die Flügel gestutzt hatte und es zu einem iMovie Pro degradierte.

Mac OS X Snow Leopard 10.6.8 - Rosetta, die schöne UnsichtbareSnow Leopard und Rosetta
Zum Nachinstallieren

Rosetta ist eine Laufzeitumgebung, die es möglich macht, Programme, die einst im alten Power PC Code geschrieben wurden, auch noch auf aktuellen Intel Mac's laufen zu lassen. Seit 10.6 Snow Leopard wird diese allerdings standardmäßig nicht mehr mit installiert, lässt sich aber problemlos über die Software-Aktualisierung nachinstallieren. So laufen ältere Programme, wie z.B. das von Adobe von Macromedia übernommene und nicht mehr weiterentwickelte Freehand, auch unter 10.6 noch weiter.

 

 

Mac OS X Snow Leopard 10.6.8 - so viel Stabilität und Performance gab es noch nieStabilität
Nichts geht über Zuverlässigkeit!

Kein Apple System lief je zuverlässiger als Snow Leopard! Das macht sich vor allem bei der täglichen Arbeit bezahlt. Schnelligkeit, Stabilität und Zuverlässigkeit. Endlich ein System, auf das man sich verlassen kann, ohne neuen Schnick-Schnack!

 

 

 

Snow Leopard Server
Stabil und funktional

Snow Leopard Server hat noch alles, was man von einem modernen Server-System erwartet. Es kann vom Laien schnell mit den Grundfunktionen in Betrieb genommen werden, oder aber vom Profi bis in die Tiefen ausgereizt werden. Wer noch dazu einen XServe sein eigen nennt, sollte eigentlich keine Wünsche mehr offen haben. Ob es nun der ohnehin stabile File Server ist, mit den nun endlich problemlos verlaufenden Rechte Vergaben, oder der nun ausgereifte iCal und Adressbuch Server, es läuft endlich rund. Was man vom zurechtgestutzten Lion Server leider nicht mehr sagen kann. Aber dazu dann mehr im nächsten Kapitel…

 

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Mac mini Car-PC 1.0

Der Mac mini Car-PC
Oder Pimp Up my Van.

Als gelernter Fotograf und Multimedia Spezialist kam mir jedesmal beim Öffnen des Hochdaches im Mercedes Vito oder VW California der Gedanke, dass die vordere Fläche des Hochdaches eine hervorragende Projektionsfläche abgeben würde. Als dann auch noch die heimische Musiksammlung die damalige maximale Größe des 40GB iPods überstieg, war die Idee eines Car-PC geboren. Und welcher Rechner ist dafür besser geeignet als ein Mac mini?

Mac mini Car PC - Outdoorkino auf Rückprojektionsleinwand

Viel Recherche
Von der Idee zur Umsetzung

Von der Idee zur Umsetzung vergingen 2 Jahre umfangreicher Recherche und intensiven Testens verschiedenster Komponenten. Die Tücke lag wie immer im Detail und im Zusammenspiel der Komponenten.

Das Auto wird zum Multimedia Center
Oder Mac OS X 10.5 und Windows XP ergänzen sich

Wie so häufig in der Computerwelt gibt es bereits viele Lösungen und interessante Ansätze, aber die für einen selber optimal erscheinende Lösung wurde natürlich noch nicht erfunden. So erst recht beim Thema Car-PC, denn dies ist noch ziemliches Neuland, sowohl für die Computer als auch für die Auto-Industrie. So eignet sich meines Erachtens das Apple System im Multimedia Bereich deutlich besser für die Umsetzung eines Multimedia Centers im Auto als Windows, hingegen im Bereich Navigation und GPS gibt es einfach deutlich mehr Lösungen die nur unter Windows zu betreiben sind. Doch da zeigt sich der Vorteil der Intel Prozessoren, die Apple nun seit geraumer Zeit in seinen Rechnern verbaut: die Rechner laufen sowohl unter Mac OS X als auch unter Windows. Entweder als Dual Boot oder als Virtualisierung.

Mac mini Car PC - Die Schaltzentrale unter Mac OS X   Mac mini Car PC - Die Schaltzentrale unter Windows XP
Funktionale Bedienung
Im Auto ist vieles anders

Im Auto sollte vor allem eines herrschen: Fahrsicherheit! Und deshalb kann man auch nicht wie am Schreibtisch mit Maus und Tastatur arbeiten. Alles muß sich so einfach wie möglich bedienen lassen. Und so wurde nicht nur die Software darauf hin abgestimmt, sondern auch der Einbau in das Fahrzeug so gestaltet, dass alles für den Fahrer so einfach und leicht zu erreichen ist wie nur irgend möglich: Touchscreen, Trackpad, Mini-Tastatur und der Power Mate Regler zum Navigieren durch die iTunes-Sammlung sitzen alle in optimaler Position.

Im Herzen ein Mac mini
Funktional und unscheinbar

Außerdem wurde alles so in das Fahrzeug integriert, dass die eigentlich fremden Komponenten nicht als solche auffallen. Die Technik soll der Funktionalität dienen und so wenig wie möglich ins Auge stechen, ganz im Sinne Apples Minimalismus. Das Herzstück bildet natürlich der Mac mini, versehen mit einer Quickout-Halterung zum schnellen Entfernen. So kann der Rechner auch daheim am Schreibtisch genutzt werden und ist gleichzeitig vor Diebstahl geschützt. Dies gilt natürlich auch für den LED Videobeamer: neben dem Mac mini ist er die wertvollste Komponente und kann ebenso mit wenigen Handgriffen entfernt werden um ihn auch anderweitig einzusetzen und ihn vor Diebstahl zu schützen.

Mac mini Car PC - Quickout Halterung im Handschuhfach inklusive extra Belüftungssystem und Kühlung für den Mac mini   Mac mini Car PC - USB und FireWire Anschlüsse, Card Reader und Schaltung aller Komponenten im Handschuhfach

Mac mini Car PC - Die Quickout Halterung für den Mac miniDiebstahlsicherung
Quickout und keine wieder verkaufbaren Werte

Das leidige Problem: wie schütze ich die in ein KFZ verbauten Komponenten? Am besten damit, das ich sie nicht im Auto lasse! Sowohl der Mac mini als auch der Video Beamer sind mit einer Quickout Halterung versehen und daher mit wenigen Handgriffen entfernt. Zudem sind sie so klein, das sie auch unterwegs bequem in einer kleinen Tasche Platz finden. Und alle anderen Komponenten haben keine wieder verkaufbaren Werte und sind zudem meist fest mit dem Fahrzeug verklebt, so daß sie nur durch herausbrechen zu entfernen sind, was sie wertlos macht.

 

 

Kinoerlebnis für unterwegs
Oder Autokino einmal anders

Der Gedanke ist nicht neu: Video oder Fernsehen im Auto, auf einem herunterklappbaren Monitor. Das Problem jedoch: die Qualität und Größe dieser Monitore läßt zu wünschen übrig, außerdem können sie nur ein Videosignal und kein VGA Computerbild verarbeiten. Was liegt also näher, als die große Fläche des Hochdaches zu nutzen und eine herunterklappbare Leinwand zu installieren? Möglich wurde dies jedoch erst durch die extrem verbesserte LED-Projektoren-Technik. Inzwischen läßt sich auch auf der Größe von 1 x 1 m ein brilliant helles Bild erzeugen und dank der LED Technik des Beamers braucht man sich auch keine Sorgen mehr über die Lebensdauer der Projektionslampe bei Erschütterungen im Auto mehr zu machen, LED Lampen halten bis zu 10.000 Projektionsstunden, ein vielfaches einer normalen Projektionslampe.

Kleine Technik, große Wirkung
Front oder Rückprojektion

Nicht immer möchte man zum Kinoerlebnis drinnen sitzen, Hier zeigt sich ein weiterer Vorteil der flexiblen Beamer-Aufhängung. Mit wenigen Handgriffen ist statt der herunterklappbaren Frontprojektionsleinwand eine Rückprojektionsleinwand in der seitlichen Schiebetür eingehängt, und schon kann man z.B. draußen beim grillen das aktuelle Fußballspiel verfolgen, Freunden sein letztes Urlaubsvideo zeigen oder Geschäftspartnern die neuesten Quartalsergebnisse und Ideen präsentieren.

Mac mini Car PC - Kino Erlebnis auf der Rückbank    Mac mini Car PC - Video Beamer in Quickout Halterung

Kernstück Musik
Die komplette iTunes- Sammlung dabei

Zwar kann man inzwischen die komplette iTunes Sammlung auch auf einem 120 oder 160 GB iPod unterbringen, so komfortabel wie mit iTunes in der Coverflow Funktion auf einem Touchscreen läßt sie sich dort jedoch nicht bedienen und durchstöbern. Und durch die Quickout-Halterung des Mac mini läßt sich die iTunes Sammlung bequem zu Hause am Schreibtisch verwalten und ergänzen. Sozusagen der Mega iPod mit Zusatzfunktionen. Und dabei hat man die Wahl zwischen iTunes, FrontRow, Mediacentral oder diversen anderen Mediabrowsern zum Durchstöbern der Medien-Sammlung. Natürlich läßt sich auch ein iPod oder ein iPhone über eine Dockingstation einbinden und mit dem Mac mini synchronisieren, genau wie ein Palm Organizer.

Mac mini Car PC - Palm, iPod oder iPhone Integration  Mac mini Car PC - Alpine Audioprozessor - ausgeklappt - Steuerung des digitalen 5:1 Sounds  Mac mini Car PC - Alpine Audioprozessor - eingeklappt

Sound
Stereo war gestern

Inzwischen haben wir uns bei unseren Hörgewohnheiten bereits an 5.1 Sound gewöhnt. Dies unterstreicht natürlich das Kinoerlebnis beim DVD Schauen und das Hören in 5.1 produzierter Musik. Möglich wird dies durch einen digitalen optischen Ausgang am Mac mini und einen Klangprozessor, welcher das digitale Signal über Verstärker an die 5 Boxen und den Subwoofer verteilt.

Mac mini Car PC - Subwoover und Verstärker

Rundum alles im Blick
Video im und am Auto

Videotechnik hat schon seit längerem Einzug in das KFZ gehalten. In Verbindung mit einem Rechner läßt sie sich vielfach äußerst sinnvoll einsetzen.

Let's go skype!
Skype per UMTS oder WLAN

Skype hat sich als ein Standard für Videochat etabliert. Und dank den vielerorts verfügbaren schnellen UMTS Zugängen oder WLAN Hotspots läßt sich dies natürlich auch mit dem Mac mini umsetzen. Einfach die Webcam an den Rückspiegel klemmen und loschatten. Natürlich funktioniert dies auch im Dunkeln, dank Infrarotlicht an der Webcam. Natürlich kann man den Internet-Zugang auch ganz einfach nur zum surfen oder Email abfragen nutzen.

Mac mini Car PC - Webcam mit Quickout Halterung am Rückspiegel - skypen mobil   Mac mini Car PC - Skype Video für unterwegs

Einparken aber sicher
Video Rundumsicht

Der in der Sonnenblende integrierte Videomonitor läßt sich per Videosplitter mit Bildern aller 4 Außenkameras beschalten: Frontkamera, Rückfahrkamera oder den beiden nach unten gerichteten Kameras in den Außenspiegeln. Wahlweise mit einer, zwei, drei oder allen vier Kameras, je nachdem wo man mal genauer hinsehen muß.

Mac mini Car PC - Videosplitscreen in der Fahrer Sonnenblende mit der Übersicht der Außenkameras  Mac mini Car PC - Die Frontkamera als Einparkhilfe  Mac mini Car PC - Kamera im Außenspiegel als Einparkhilfe

Technik skalierbar
Das Wunschauto selber zusammenstellen

Die Bilder und Ideen haben Sie begeistert? Sprechen Sie uns an und wir beraten Sie, was für Sie individuell sinnvoll ist und Ihren Wünschen entspricht. Nicht jeder braucht alle der hier in einem VW California verbauten Komponenten. Wir wollen Ihnen aber zeigen, was heutzutage möglich ist, damit Sie gewohnte Technik überall mobil nutzen können.

anfuren-03